Substanzgebrauch

Unter dem Begriff "Drogen" werden eine ganze Reihe von anregenden/stimulierenden Substanzen (z.B. Ecstasy, Partydrogen, Poppers, Kokain, Medikamente) oder bewusstseinsdämpfenden Substanzen (Alkohol, Cannabis, Heroin) zusammengefasst.

Ein missbräuchlicher Konsum von Drogen kann schwere Gesundheitsstörungen verursachen, dies gilt umso mehr bei Menschen mit eingeschränktem Immunstatus. Drogengebrauchende sollten gut über die Wirkungen und Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen informiert sein.

Zudem müssen Menschen, die eine HIV-Therapie einnehmen wissen, welche Wechselwirkungen mit der Therapie entstehen können. Drogen können die Wirkung der HIV-Therapie ungewollt verstärken oder vermindern, beides mindert den Therapieerfolg. Wechselwirkungen sind nicht zu unterschätzen, es können auch lebensgefährliche Situationen entstehen. Alkohol schädigt die Leber auf Dauer, ganz besonders, wenn sie durch die Einnahme von HIV-Medikamenten bereits belastet ist. Die Deutsche AIDS-Hilfe informiert ausführlich zu Wirkungen und Wechselwirkungen unter: www.hiv-drogen.de.

Beim Spritzen oder Sniefen von Drogen können HIV, Hepatitis und andere Infektionen übertragen werden. Die Safer-Use-Regeln bieten Schutz.

Wir beraten und betreuen Drogengebrauchende in gesundheitlichen Fragen um HIV/AIDS und STI.

Daneben steht die Drogenhilfe Freiburg e.V. in allen weiteren Fragen zum Thema "Hilfen bei Drogengebrauch und Sucht" zur Verfügung:

Drogenberatungsstelle (DROBS)
Faulerstraße 8, 79098 Freiburg i.Br.
Tel.0761-33511

Kontaktladen
Rosastraße 13, 79098 Freiburg i.Br.
Tel.0761-3890770