Migration

Menschen mit Migrationshintergrund bereichern Deutschland in vielfältiger Weise und stellen keine homogene Gruppe dar. Viele von ihnen leben bereits länger in Deutschland wohingegen andere als Flüchtlinge mit zum Teil traumatisierenden Fluchterfahrungen hier neu ankommen.

Migrant*innen mit HIV & AIDS, insbesondere Flüchtlinge haben oftmals keine Kenntnisse über das deutsche Gesundheitssystem und deren Angebote. Wir sehen unsere Aufgabe darin, Menschen mit Migrationshintergrund Wissen über HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen zu vermitteln und ihnen den Zugang zum Gesundheitssystem und ihrer Versorgung zu erleichtern.

Die AHF bietet Beratung zu ausländerrechtlichen und sozialrechtlichen Ansprüchen und medizinischen Fragen an.

Speziell ausgebildete Gesundheitsdolmetscher*innen (MuMM Link DAH) aus den verschiedenen Communities unterstützen diese Arbeit und stellen eine wichtige kulturelle Brücke dar. Beratungen können in Englisch, Französisch, Arabisch durchgeführt werden. Ein Dolmetscherpool steht für weitere Sprachen zur Verfügung.

Kontakt
Bettina Deuschle
AIDS-Hilfe Freiburg e.V.
Telefon: 0761 . 151 4664 -16
E-Mail: bettina-deuschle@aids-hilfe-freiburg.de

 

Get Together

ist ein Kooperationsprojekt mit dem DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz und den Kreisverbänden Freiburg und Villingen-Schwenningen. Das Programm von „Get together“ ist ein Präventionsprojekt, das für die Zielgruppe Flüchtlinge konzipiert wurde.  

Unter dem Titel „Get together“ werden die besonders prekären Bereiche Gesundheit, Bildung und Arbeit zu einem umfassenden ganzheitlichen und ressourcenorientierten Ansatz zusammengefasst. Wir möchten im Bereich Gesundheit Flüchtlinge dabei unterstützen,

  • auf ihre (sexuelle) Gesundheit acht zu geben
  • mit ihrer Gesundheit behutsam umzugehen
  • sich um die eigene Gesundheit und die ihrer Familie zu kümmern
  • sich vor Krankheiten zu schützen um damit auch andere nicht zu gefährden
  • einen Zugang zu medizinischen Regeldiensten zu bekommen

 

Die Projektziele beinhalten:

  • Stärkung der geschlechtsspezifischen Kompetenzen
  • Gesundheitsberatung und -förderung
  • Geschlechtsspezifische sexuelle Aufklärung, HIV/STI-Prävention
  • Förderung der sexuellen Vielfalt und Toleranz
  • Gewalt- und Suchtprävention
  • Interkulturelle Sensibilisierung in Gesundheitsdiensten
  • Interkulturelle Öffnung und „Willkommenskultur“ im Gemein- und Gesundheitswesen
  • Antidiskriminierung

Die Projektlaufzeit ist vom 01.01.2015 bis 31.12.2017

                                                                

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.